Mittwoch, 13. Mai 2015

Zweite Studienfahrt der 10. Klassen nach England



Echt englischer Nebel begrüßte die Schüler der 10. Klassen gleich nach ihrer Überfahrt an der Küste in Hastings, wo sie im April fünf Tage lang sowohl englisches Alltagsleben als auch englische Kultur kennenlernen sollten. Für ersteres waren die stets freundlichen und zuvorkommenden Gastfamilien in Hastings zuständig, Kultur erlebten die Schüler durch Besichtigungen, Führungen und Workshops in Stadt und Land.
Hastings – ein bei Engländern sehr beliebtes Seebad – stand als erstes aus dem Programm der jungen Sprendlinger. Nach dem ersten Kennenlernen der Stadt – und der ersten auf Englisch erlebten Stadtführung - ging es zur Wanderung entlang der spektakulären Klippen. Selbstverständlich standen in den nächsten Tagen auch alle touristischen Höhepunkte Londons - vom Buckingham Palace mit dem berühmten Wachwechsel, den Horseguards, 10 Downing Street, Big Ben bis zum Tower of London - auf dem Programm.
Einer der Höhepunkt des London-Aufenthaltes war der Besuch im berühmten Globe Theatre, dessen Vorläufer schon zu Shakespeares Zeiten einen bedeutenden Platz im Theaterleben Londons einnahm. Mit viel Spaß konnten sich die Schülerinnen und Schüler dort aktiv in einen Theaterworkshop einbringen, den die erfahrenen Schauspieler des Globe mit viel Witz und Spielvergnügen durchführten.
„Als Englischlehrer freut man sich ganz besonders, wenn man sieht, dass die Schülerinnen und Schüler ihr sprachliches Können intensiv in der Praxis anwenden– und dabei guten Erfolg haben“, fasste Daniel Porr, einer der begleitenden Lehrer, diesen wichtigen Aspekt der Studienfahrt zusammen.
Sehr positiv für das Gelingen des Aufenthalts habe sich auch die Teilnahme der Schüler an einer Vorbereitungs-AG ausgewirkt, so Porr, in der sie sich auf den Umgang in englischen Gastfamilien, den notwendigen „Smalltalk“, aber auch mit Landeskunde und Geschichte vorbereiten konnten.
Einen recht herzlichen Dank an dieser Stelle an den Förderverein, der die Fahrt mit etwas Geld bezuschusst hatte und damit dazu beitrug, dass diese Programmpunkte alle möglich waren.

Englisch sprechen war angesagt – und zwar nicht im Unterricht, sondern so richtig vor Ort und mit Einheimischen. Und diese Herausforderung klappte ganz wunderbar. Auch dies war sicher ein Grund für die rundum gelungene Studienfahrt von 66 Schülern der IGS Gerhard Ertl nach England.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen